KI für Steuerberater hilft heute vor allem bei der Arbeit rund um das Mandat: Sie nimmt Anrufe in Fristzeiten an, ordnet Mandantenanfragen im Postfach, beantwortet Fragen zu Unterlagen und Ablauf und sortiert Bewerbungen vor. Die steuerliche Beratung, jede Auskunft zum einzelnen Mandat und die Verantwortung bleiben in Ihrer Kanzlei. Hier sehen Sie, welche GrisaKI-Bausteine dafür passen, was die Verschwiegenheitspflicht verlangt und was es kostet.
Grundlage ist das Wissen, das Sie im Portal pflegen. Was dort nicht steht, nimmt der Assistent auf, statt zu antworten.
Die Digitalisierung der Steuerberatung hat Belege und Buchhaltung längst erreicht. Telefon, Postfach und Personalsuche laufen in vielen Kanzleien dagegen noch von Hand. Vier Stellen kosten besonders viel Zeit.
Vor Abgabeterminen und zum Jahresende rufen viele Mandanten zur gleichen Zeit an, während Ihr Team an Erklärungen und Abschlüssen sitzt. Jede Unterbrechung kostet Konzentration, und wer nicht durchkommt, schreibt zusätzlich eine E-Mail.
Erstanfragen, Rückfragen, Terminwünsche und Unterlagen landen im selben Postfach. Bis alles gesichtet, beantwortet und verteilt ist, ist der Vormittag vorbei.
Belege fehlen, Mandanten fragen, was noch gebraucht wird, und schicken Unterlagen in Teilen. Die immer gleiche Antwort schreibt jemand jedes Mal neu.
Viele Kanzleien suchen lange nach Steuerfachangestellten. Wer sich abends nach der Arbeit bewirbt, wartet oft Tage auf eine Antwort und hat bis dahin andere Gespräche.
Sie starten mit dem Baustein, der am meisten Zeit spart, und ergänzen später. Telefon und Postfach nutzen dasselbe Wissen: Sie pflegen es einmal, beide antworten daraus.
Der Telefonassistent nimmt jeden Anruf an, rund um die Uhr und auch wenn mehrere gleichzeitig anrufen. Er beantwortet organisatorische Fragen aus Ihrem Wissen und erkennt, worum es geht. Durchgestellt wird nur, wenn das Anliegen passt, es in Ihre Telefonzeiten fällt und die Person laut Outlook-Kalender, Abwesenheitsnotiz oder Teams-Status erreichbar ist.
Erledigt selbstDer E-Mail KI-Assistent arbeitet in Ihrem Postfach, angebunden über Microsoft 365 oder Exchange Online mit Freigabe Ihres Administrators oder über IMAP. Er prüft es alle paar Minuten, ordnet jede E-Mail einem Anliegen zu und legt Antworten als Entwurf in Ihren Ordner „Entwürfe“.
Erledigt selbstSprechzeiten, Zuständigkeiten, Unterlagenlisten und den Ablauf des Erstgesprächs pflegen Sie einmal im Portal. Telefon und Postfach antworten daraus. Für interne Fragen, etwa zu Arbeitsanweisungen, Kanzleihandbuch und Einarbeitung, gibt es die Firmenwissensdatenbank mit Antworten mit Quelle und Seitenangabe.
Erledigt selbstBewerben ohne Formular: per E-Mail, im Web-Chat, per WhatsApp, über Ihr Website-Formular oder Meta-Anzeigen. GrisaKI gleicht jede Bewerbung mit den Anforderungen der Stelle ab, mit Fundstelle je Punkt, und fragt Fehlendes per E-Mail nach. Die Antwort landet bei derselben Bewerbung.
Erledigt selbstSo kann der Assistent eingerichtet sein. Namen und Inhalte sind erfunden. Was der Assistent sagt und tut, legen Sie mit uns fest.
Ich wollte fragen, ob meine Einkommensteuererklärung schon abgegeben ist.
Den Stand kann ich Ihnen leider nicht nennen, das prüft Ihre Sachbearbeiterin. Ich gebe Ihre Frage weiter. Unter welcher Nummer erreichen wir Sie morgen?
Danach: Die Kanzlei bekommt eine Zusammenfassung per E-Mail, auf Wunsch als Aufgabe in awork. Nach Steuernummer oder Beträgen fragt der Assistent nicht.
Wir gründen gerade eine GmbH. Nehmen Sie noch neue Mandanten an?
Vielen Dank für Ihre Anfrage. Gern lernen wir Sie in einem Erstgespräch kennen. Ab wann soll die GmbH starten, und unter welcher Nummer erreichen wir Sie?
Danach: Die Antwort liegt am Montag als Entwurf im Postfach. Ob und wann die Kanzlei das Mandat annimmt, entscheidet die Partnerin.
Sucht ihr noch Steuerfachangestellte in Teilzeit?
Ja, wir suchen Verstärkung in Teilzeit. Haben Sie die Abschlussprüfung als Steuerfachangestellte bestanden? Das Zeugnis können Sie hier als Foto oder PDF schicken.
Danach: Die Bewerbung steht mit Abgleich der Anforderungen im Portal. Ob Sie einladen, entscheiden Sie am Montag.
Steuerberater sind Berufsgeheimnisträger. Wer einen KI-Dienst einsetzt, bindet einen Dienstleister ein. Dafür gibt es klare Regeln. Stand Oktober 2026.
§ 203 Abs. 1 Nr. 3 StGB nennt Steuerberater und Steuerbevollmächtigte ausdrücklich. Wer ein fremdes Geheimnis unbefugt offenbart, dem drohen Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe. Kein Offenbaren ist es nach Abs. 3, Geheimnisse Personen zugänglich zu machen, die an der Tätigkeit mitwirken, soweit das erforderlich ist.
Strafbar macht sich nach § 203 Abs. 4 StGB auch, wer nicht dafür sorgt, dass eine mitwirkende Person zur Geheimhaltung verpflichtet wird. § 62a StBerG verlangt eine sorgfältige Auswahl und einen Vertrag in Textform: Verschwiegenheit mit Belehrung über die strafrechtlichen Folgen, Kenntnis nur soweit erforderlich und eine Regel für weitere Unterauftragnehmer.
Erbringt der Dienstleister seine Leistung im Ausland, darf er nach § 62a Abs. 4 StBerG nur Zugang bekommen, wenn der Schutz der Geheimnisse dort mit dem Inland vergleichbar ist, es sei denn, der Geheimnisschutz gebietet das nicht. Die Bundessteuerberaterkammer empfiehlt deshalb KI-Anbieter aus der EU oder mit Rechenzentren in der EU.
Dient eine Dienstleistung unmittelbar einem einzelnen Mandat, setzt § 62a Abs. 5 StBerG die Einwilligung des Mandanten voraus. Wo die Grenze bei KI verläuft, hält die Bundessteuerberaterkammer für nicht zweifelsfrei geklärt. Im Zweifel holen Sie die Einwilligung ein.
Laut Bundessteuerberaterkammer gehören Mandantendaten nicht ungeschützt in öffentliche KI-Dienste wie ChatGPT. Das Berufsgeheimnis schützt dabei anders als die DSGVO auch Daten von Unternehmen, nicht nur von Personen.
Wer mit einem Chatbot oder Telefonassistenten spricht, muss das erkennen können. Die Bundessteuerberaterkammer verweist auf Art. 50 der KI-Verordnung, nach ihrem FAQ anwendbar ab August 2026. Was gilt, steht im Ratgeber KI-Kennzeichnungspflicht.
Unser Rat: Beziehen Sie Ihren Datenschutzbeauftragten vor dem Start ein. Die Bundessteuerberaterkammer beantwortet Fragen zu KI in einem eigenen FAQ (Stand 27.01.2026). Eine Rechtsberatung ersetzt diese Seite nicht.
Sie müssen nichts installieren und behalten Ihre Rufnummer und Ihr Postfach. Wichtig ist die Reihenfolge: erst Vertrag und Regeln, dann der Start.
Die Bausteine haben feste Monatspreise, Stand Oktober 2026. Individuelle Anbindungen bieten wir nach dem Analysegespräch als festes Angebot an.
je Monat, netto, monatliche Zahlung; jährlich 90, 229 oder 468 € im Monat. Keine Einrichtungsgebühr, Outlook, Teams und awork in jedem Paket. Alle Preise und Kostenrechner
je Monat, netto, monatliche Zahlung; jährlich 166, 416 oder 1.075 € im Monat. Werbung und Newsletter zählen nicht mit. Zum E-Mail KI-Assistenten
je Monat, netto, monatliche Zahlung; jährlich 79 oder 129 € im Monat. Das Paket Basic für 69 € enthält kein Recruiting. Zum KI-Recruiting
Die Firmenwissensdatenbank für interne Fragen hat eigene Pakete nach Unternehmensgröße. Preise auf der Seite Firmenwissensdatenbank.
Ihre Frage ist nicht dabei? Im kostenlosen Analysegespräch sehen wir uns Ihre Abläufe gemeinsam an.
Vor allem die Arbeit rund um das Mandat: Anrufe annehmen und Rückrufwünsche aufnehmen, E-Mails einordnen und Antworten vorbereiten, Fragen zu Sprechzeiten, Unterlagen und Ablauf aus Ihrem Wissen beantworten und Bewerbungen vorsortieren. Steuerliche Beratung, Auskünfte zum einzelnen Mandat und jede Entscheidung bleiben bei Ihnen.
Ja, wenn der Anbieter als mitwirkende Person sauber eingebunden ist. § 62a StBerG verlangt dafür eine sorgfältige Auswahl, einen Vertrag in Textform mit Verschwiegenheitspflicht und bei Leistungen im Ausland ein vergleichbares Schutzniveau. Mandantendaten gehören nicht ungeschützt in öffentliche KI-Dienste. Klären Sie den Einsatz vorab mit Ihrem Datenschutzbeauftragten.
Für Sprache und KI setzt GrisaKI Auftragsverarbeiter ein, darunter OpenAI und ElevenLabs mit Sitz in den USA. GrisaKI arbeitet mit Auftragsverarbeitungsvertrag, Inhalte aus Postfach und Recruiting werden nicht zum Training von KI-Modellen genutzt. Wie Sie das nach § 62a Abs. 4 StBerG bewerten, besprechen wir vor dem Start mit Ihnen.
Nein. Er beantwortet organisatorische Fragen aus dem Wissen, das Sie hinterlegen, etwa zu Sprechzeiten oder zu den Unterlagen für die Steuererklärung. Fragen zu Bescheiden, Fristen im Einzelfall oder zum Stand einer Erklärung nimmt er auf und gibt sie an Ihr Team weiter.
GrisaKI ersetzt Ihre Kanzleisoftware nicht und greift nicht auf Ihre DATEV-Daten zu. Telefon- und E-Mail-Assistent arbeiten mit Ihrem Postfach, Ihrem Outlook-Kalender und auf Wunsch mit awork. Andere Systeme erreichen wir per Webhook, wenn sie eine Schnittstelle haben. Das prüfen wir im Einzelfall.
Der KI-Telefonassistent kostet ab 99 € im Monat für 250 Gesprächsminuten, ohne Einrichtungsgebühr. Der E-Mail KI-Assistent beginnt bei 199 € für ein Postfach und 500 E-Mails im Monat. Recruiting ist im Web- und WhatsApp-Assistenten ab Paket Plus für 89 € enthalten. Alle Preise netto bei monatlicher Zahlung, jährlich günstiger.
Erzählen Sie uns, wie Telefon, Postfach und Personalsuche bei Ihnen heute laufen. Wir sagen Ihnen offen, welcher Baustein passt, was er kostet und welche Fragen zur Verschwiegenheit vorher zu klären sind.
GrisaKI ist ein Angebot der new face Media GmbH aus Sangerhausen. Telefon 03464 2583010.
Quellen (abgerufen am 23.10.2026): § 203 StGB und § 62a StBerG auf gesetze-im-internet.de · Bundessteuerberaterkammer: FAQ: KI im steuerberatenden Berufsstand (Stand 27.01.2026, Rechtsstand Juli 2025) · Preise und Funktionen: KI-Telefonassistent Kosten, E-Mail KI-Assistent, KI-Recruiting, Firmenwissensdatenbank.